Aktuelles.
22. März 2013

Cloud rettet Oracle’s Quartal

Management durch Markterwartung in Q3 verunsichert
Cloud-Erfolge sind nicht die Lösung des Problems

Jetzt hilft nur noch ein brutaler Endspurt, um das erste Fiasko in der sonst beeindruckenden Wachstumsgeschichte des Softwaregiganten zu vermeiden. Umsatzeinbruch bei der Hardware, kaum Wachstum bei der Software, nur ein kleiner Trost durch eine Verdoppelung des Umsatzvolumens im noch immer kleinen Cloud-Segment: So hatten sich das die Verkaufsstrategen rund um Mark Hurd nicht vorgestellt, als man kürzlich über 4000 neue Verkäufer weltweit einstellte. Ein leichter Anstieg des Reingewinns ist nur auf das Aktien-Rückkaufprogramm zurückzuführen und hübscht das düstere Bild nicht wirklich auf. Selbst die klassischen Umsatzbringer rund um die Technologieprodukte stehen auf der Bremse, und so scheint auch ein erfolgs- verwöhnter Branchenprimus lernen zu müssen, dass Wachstum nicht unendlich ist. Der Rechtsstreit um Itanium mit HP hilft auch nicht wirklich. Und nun soll auch noch Mark Hurd die Bieterschlacht bei Dell als Vertriebslokomotive entscheiden? Ein Schalk, der Böses dabei denkt!

Was bedeutet das im Klartext?

Das Oracle Management zeigt schlechte Performance. Einkäufer können diese Situation im jetzigen Schlussquartal für ihre Verhandlungen nutzen und erheblich höhere Zugeständnisse für Zukäufe erwarten. Die Benchmarkzahlen auf License12 sind ein sicheres Indiz für den gestiegenen Umsatz­druck. So streut die Rabattbandbreite deutlich höher als in vorherigen Quartalen. Zurückhaltung ist in einer solchen Zeit nicht angezeigt.

(Bildquelle: Oracle)

Newsletter.

Bleiben Sie stets auf dem Laufenden mit aktuellen News zum Thema Sparen durch gutes Lizenzmanagement.

Erkunden Sie License12.

ScannenBewertenVerhandelnSparen!ScannenVergleichenBildquelleSparen!
Weiter zur Webseite