Aktuelles.
14. Januar 2013

Hana-Turbo gegen Oracle

Lizenzstrategie für SAP-Datenbank am Scheideweg
CEO Snabe freut sich über den HANA Coup

Bislang hatte die In-Memory-Technologie HANA das SAP BW bzw. BusinessObjects-Komponenten beschleunigt und einige Geschäftsszenarien optimiert. Ab sofort legt SAP die In-Memory unter die gesamte Business Suite und rollt diese Version in Form von Enhancement-Packages raus. Somit können Unternehmen Abfragen und auch die Verarbeitung von Transaktionalen Daten deutlich beschleunigen und die bisherigen Datenbanken ablösen. Die Lizenzkosten sind mit 15% mit denen für Oracle identisch. Dieser Schritt dürfte nicht nur für die Anwender bedeutend sein, sondern wird auch die Lizenzstrategie nachhaltig verändern. Bisherige  Datenbanken werden weiterhin unterstützt, auch wenn die Oracle DB für SAP in der Zukunft keine strategische Plattform mehr ist.

Eine Rapid Deployment Solution für den Mittelstand wird ab Februar für die HANA Business Suite bereit stehen und soll es Anwendern ermöglichen, in weniger als sechs Monaten live zu gehen. Es umfasst ein Komplett-Paket aus vorkonfigurierter Software, Implementierungsservices, Inhalten und Trainings zum Festpreis.

Was bedeutet das im Klartext?

Die Rivalität zwischen Oracle und SAP ist hinlänglich bekannt. Das Machtspiel könnte in wenigen Monaten eskalieren und sollte bei allen anstehenden Softwarekäufen bei SAP für die Verhandlung einer klaren Migrationsoption genutzt werden. Denn werden jetzt noch Gebühren für die Oracle-Datenbank seitens SAP an Oracle abgeführt, sind diese prinzipiell als Umsatz für SAP verloren. Das Entgegenkommen bei der Migration für die HANA-Lizenzgebühr muss also von SAP kommen.

(Bildquelle: SAP)

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