Aktuelles.
27. November 2012

Linux Rentabilität in München

Millionen Einsparungen nicht nachvollziehbar
LiMux freut sich über positive Bewertung

Auf Antrag der Fraktion der freien Wähler erging in diesen Tagen in München die Stellungnahme des internen Dienstleisters it@M, der von Einsparungen in Höhe von über 11,5 Mio Euro spricht. Dabei wurden drei Szenarien berücksichtigt: Eine Lösung, die komplett aus Microsoft-Produkten besteht, eine Misch-Kalkulation aus Windows und Open Office, sowie die tatsächlichen Kosten des aktuellen LiMux-Projekts.

Die Ersparnis ergibt sich in erster Linie durch die Softwarelizenzen, die in der Microsoft-Variante mit fast sieben Millionen Euro zu Buche geschlagen wären. Für notwendige Hardware-Upgrades wären den Berechnung zufolge weitere fünf Millionen Euro fällig gewesen. Die Experten bringen allerdings keine Rabattierungen bei der Software und keinen Ausgleich für ohnehin fälligen Hardware-Renovierungen in Ansatz. Damit ist 75% der Einsparungsaussage eine Luftbuchung.

Was bedeutet das im Klartext?

Rentabilitätsrechnungen zur Begründung einer Lieferantenauswahl durch eigene Experten müssen stets extra solide sein, um dem Vorwurf der Parteilichkeit entgegen zu treten. Sind - wie in diesem Fall - eklatante Erklärungsnotstände zu entdecken, erweist man dem Zweck in der Regel einen Bärendienst: das Thema komnmt nicht vom Tisch!

(Bildquelle: Stadt München)

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